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AG 1: Motivation und Strukturen verbessern
Um neue Gruppen für das bürgerschaftliche Engagement zu gewinnen und bereits Engagierte längerfristig zu binden, müssen geeignete Anreize geschaffen und Strukturen verbessert werden. Diese Arbeitsgruppe befasst sich mit Maßnahmen zur Stärkung des Selbstverständnisses bürgerschaftlich Engagierter, Strategien zum Ausbau der Öffentlichkeitsarbeit, Entwicklung stimmiger Anerkennungsformen sowie Schaffung einheitlicher und flächendeckender Strukturen.
D: Frau Vera Klier, BAGSO e.V. NL: Herr Jan Willem van de Maat, MOVISIE
AG 2: Qualifizierung vertiefen
Fortbildungen sind auch für ältere Engagierte von großer Bedeutung. So beschreiben Freiwilligenorganisationen und Seniorenvertretungen ein reges Interesse an der Vermittlung von sozialen und methodischen Kompetenzen, die für ein Engagement im Alter notwendig sind. In dieser Arbeitsgruppe wird erörtert, welche Formen der Weiterbildung den Ansprüchen der Älteren gerecht werden, welche Konzepte sich bewährt haben und welche weiteren Inhalte erwünscht bzw. notwendig sind.
D: Herr Eduard Kuntz, EFI Deutschland e.V. NL: Herr Arie Stuijt, SESAM Acadmie
AG 3: Integration von Menschen ausländischer Herkunft fördern
Wir werden nicht nur älter, wir werden auch bunter! Wie man erfolgreich die Partizipation älterer Migrantinnen und Migranten fördert, steht im Mittelpunkt dieser Arbeitsgruppe. Hier wird unter anderem aus zwei etablierten Projekten berichtet, die sich erfolgreich der sozialen Integration von älteren Migrantinnen und Migranten verschrieben haben. Welche Anreize und Anspracheformen notwendig sind bzw. wie man diese Zielgruppe für das bürgerschaftliche Engagement gewinnt, ist Diskussionsgegenstand dieser Arbeitsgruppe.
D: Herr Vicente Riesgo, Academia Espanola de Formacion NL: Frau Heili Bassa, Pluspunt Rotterdam
AG 4: Engagement in den Kommunen ausbauen
Um eine hohe Lebensqualität in den sich demographisch verändernden Kommunen zu gewährleisten, spielt die Partizipation Älterer bei kommunalen Gestaltungsprozessen eine entscheidende Rolle. In dieser Arbeitsgruppe werden zum einen kommunale Beispiele vorgestellt und zum anderen Ausbaumöglichkeiten des Engagements auf kommunaler Ebene diskutiert.
D: Prof. Hans Hoch, ZZE NL: Frau Ineke Hooijschuur, Zilveren Kracht Amersfoort
AG 5: Partizipation Hochaltriger stärken
Untersuchungen bestätigen, dass bürgerschaftliches Engagement ab einem Alter von 75 Jahren stark rückläufig ist. Diese Arbeitsgruppe geht möglichen Ursachen auf den Grund, die diesem Rückgang seitens der Betroffenen selbst, aber auch seitens der Organisationen und Verbände zugrunde liegen könnten. Ein Beispiel aus der Praxis zeigt, dass Engagement bis ins hohe Lebensalter problemlos möglich ist.
D: Frau Käthe Tresenreuter, Altenselbsthilfe Berlin NL: Frau Jolanda Elferink, MOVISIE
AG 6: Neue Betätigungsfelder erschließen
Veränderungen in der Gesellschaft haben auch immer Veränderungen in der Engagementkultur zur Folge. Wie man zeitgemäß Ehrenamt gestalten kann, ist Inhalt dieser Arbeitsgruppe. Diskutiert werden Möglichkeiten des projektbezogenen Engagements, die zukünftige Entwicklung des „klassischen“ Ehrenamts und die Frage nach der Erschließung neuer Betätigungsfelder für die derzeit und zukünftig Älteren.
D: Frau Anne Mettler, NL: Frau Kai Grabenhorst, SeniorWeb
Paritätischer Wohlfahrtsverband Baden-Württemberg